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Lydia Hamann



Mit ihren Arbeiten zu queeren Räumen, kollektiven Ansätzen und Gesten der Selbstermächtigung entwickelt Lydia Hamann eine künstlerische Position,
um ihr feministisches Begehren zu untersuchen. Seit 2007 malt sie zusammen mit der Künstlerin Kaj Osteroth. Dieses dialogische Malen ist gleichzeitig künstlerische Praxis und radikale Geste. Mit ihren figurativen Bildern bringen sie auf den Punkt, was sie als aufmerksame Zeitgenössinnen bewegt und zum kollektiven Handeln antreibt. Die Malereien sind zugleich Dialog und Spur ihrer Praxis. Die Thematisierung von Freundinnenschaft als eine Möglichkeit sogenannter Care-Arbeit, hat sowohl als Bildgegenstand als auch in direkter Aushandlung einen bedeutenden Raum in ihrer Zusammenarbeit. (www.fleeingthearch.org)


Lydia Hamann wurde 1979 in Strausberg geboren, sie studierte zuerst Kunstgeschichte und Kulturwissenschaften an der Humboldt Universität in Berlin. Nach einem Studium der Freien Kunst und Malerei bei Judith Hopf und Antje Majewski an der Kunsthochschule Berlin-Weissensee und der Post-Conceptual Art Practices bei Marina Grzinic an der Akademie in Wien absolvierte sie 2009 ihr Diplom und Meisterschülerin in Berlin. Seitdem hat sie mit kollektiven und interdisziplinären Formaten bereits an vielen internationalen Ausstellungen (unter anderem der istanbul biennial; Palais de grace, Buenos Aires; documenta 12, Kassel; Berlinale, Berlin; nbk, Berlin; Kunstvlaai, Amsterdam; IG Bildenden Kunst, Vienna; after the butcher, Berlin), Workshops und Residenzen teilgenommen oder diese selber organisiert. Seit 2005 ist sie Mitglied des Kollektivs der Raumerweiterungshalle in Berlin, welches 2014 mit dem Preis der Berliner Projekträume ausgezeichnet wurde. Zudem war sie Vorstandsmitglied des Flutgraben e.V. und arbeitete von 2011 bis Ende 2014 auch in der künstlerischen Leitung des Projektraums. Sie lebt und arbeitet in Berlin.
 

Ausstellungen/Workshops/Happenings

2015
i don ́ t care, after the butcher. ausstellungsraum für zeitgenössische kunst & soziale fragen, Berlin

2014
this situation - a guest show, Bag Factory Artists ́ Studio, Johannesburg
solo-collaborative, dialogue piece mit Thenjiwe N. Nkosi, Selby, Johannesburg
cockpit of a girl, dialogue piece mit Liv Strand, Flutgraben e.V., Berlin

2013
INexactly THIS, Kunstvlaai Festival, Amsterdam Open Studios, Flutgraben e.V., Berlin
ƒƒ Collaborations (Temporary Autonomous Zone #2), Galerie im Körnerpark, Berlin
Vanilla Facts 3, Research and Workshop – connecting artists from Johannesburg and Berlin (ein Projekt von Lester Adams und Kaj Osteroth), VANSA, Johannesburg
Kollektive Zusammenhänge verknüpfen, Workshop, Flutgraben e.V., Berlin

2012
Vanilla Facts 1 1⁄2, Workshop mit Thenjiwe N. Nkosi, Flutgraben e.V., Berlin,
Vanilla Facts 1, Workshop und Ausstellung mit Lester Adams, Thenjiwe N. Nkosi, Alexander Opper, Emma Williams, Mirko Winkel, Flutgraben e.V., Berlin,
Von Rosen, Nelken, Netzen - Künstlerische Statements zum Weltfrauentag, alpha nova-kulturwerkstatt &
galerie futura, Berlin, the secret cabinet, Antje øklesund, Berlin

2011
HIDDEN PARTS, after the butcher. ausstellungsraum für zeitgenössische kunst & soziale fragen, Berlin
Cadavre Exquis, former bank branch office, Berlin,
Hofmalerinnen, Malerei-Performance im Rahmen von Chuck Morris/souvereines éternelles # 1- 5, Panatom Gallery & Sophiensäle, Berlin

2010
Kopietheater, Berlinale 2010/Forumexpanded, Programm von Ian White, Arsenal, Berlin
Totale Partizipation Radikale Entspannung, IG_Bildende Kunst, Wien, Celebration!, Uqbar, Berlin

2009
Hüttendong, after the butcher. ausstellungsraum für zeitgenössische kunst & soziale fragen, Berlin
Phoenix Radio. Politik Queer-Feministischer Räume, Kunstraum Kreuzberg, Berlin
Immaterial Labour? a workshop on working conditions, Kunstraum Kreuzberg, Berlin
TOTALEPARTIZIPATIONradikaleentspannung, Workshop und Ausstellung, mit Christine Woditschka, u.a., IG_bildende Kunst, Wien
Soft Intruders, mit Christine Woditschka, arttransponder, Berlin

2008
German Angst, Timeline group, nbk, Berlin
I have hope anyway, Umspannwerk, Berlin
You´ll Know what to do, Workshop und Happening mit Vaginal Davis, Raumerweiterungshalle, Berlin
Building festival, Anadoma Festival, Braunschweig 

2007
fleeing the arch, Workshop und Zine-Produktion mit Kaj Osteroth und Emma Williams,
Ladyfest und Queer-Feministische-Tage, Berlin 
D_Bilder, Timeline group, Kulturbunker, Köln, 
More work to do, kollaboratives Videoprogramm mit Madeleine Bernstorff, u.a., 
Shedhalle, Zürich
documenta12, Timeline group mit Alice Creischer, Kassel 
Sich die Aussereinrichtung aneignen, Ausstellungsraum Ackerstr. 18, Berlin, 
Picknick am Wegesrand, Radwanderkirche, Dannenwalde

2006 
La Normalidad, Palais de Glace, Buenos Aires

2005 
Lost in Translation, 9. Istanbul Biennale, Istanbul
W... wir wissen, Kunsthalle Exnergasse, Wien

2004
Heil dich doch selbst! Die „Flick Collection“ wird geschlossen, HAU 2, Berlin




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